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Bücher der Kritik


unrast: Antimuslimischer Rassismus

am rechten Rand

Von Iman Attia, Alexander Häusler & Yasemin Shooman
br., 86 Seiten, 2014

In Bürgerbewegungen, rechtspopulistischen Parteien und Internetforen wird offen gegen Muslim_innen gehetzt. Volksentscheide sollen Muslim_innen daran hindern, ihr Recht auf Religionsfreiheit umzusetzen, Veranstaltungen und Publikationen tragen dazu bei, eine aggressive Stimmung gegen Muslim_innen zu schüren. Die Äußerungen und Aktionen zielen darauf, die Partizipations- und Handlungsmöglichkeiten von Muslim_innen zu begrenzen. Argumentativ werden Muslim_innen ethnisiert und kriminalisiert, ihnen wird vorgeworfen, dass sie »uns« bedrohten und Deutschland/Europa/die Welt erobern oder im Stillen unterwandern wollten. Wer Muslim_innen in ihren demokratischen Rechten unterstützt oder ihre Daseinsberechtigung in Europa nicht in Zweifel zieht und ihre Handlungsmöglichkeiten nicht beschränken will, wird als Mittäter_in denunziert.

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unrast: Arier, Patriarchen, Übermenschen

Die extreme Rechte in den USA

Von Matthew N. Lyons
br., 88 Seiten, 2015

Die gegenwärtige extreme Rechte der USA ist ein relativ junges Phänomen. Vor 50 Jahren konzentrierten sich rechte Bewegungen noch vorwiegend darauf, alte Hierarchien zu verteidigen und gegen Kommunismus zu kämpfen. In den 1970er Jahren begann sich jedoch eine neue extrem rechte Bewegung zu formieren als Reaktion auf die von der Bürgerrechtsbewegung und Frauenbewegung durchgesetzten Gesetzesänderungen, die Ausdehnung des Wohlfahrtsstaates, die Schwächung der USA als globale Supermacht und andere tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Indem sie mit ihrer traditionellen Rolle als Verteidiger etablierter Institutionen und sozialer Eliten brachen, begannen Rechte in zunehmendem Maße, die Legitimität des politischen Systems infrage zu stellen.

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unrast: Grüne Braune

Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von Rechts

Von Peter Bierl
br., 80 Seiten, 2014

Seit Jahren versuchen militante Neonazis und rechte Ideologen mit ökologischen Themen zu punkten. Die NPD protestiert gegen Gentechnik, Kameradschaften demonstrieren gegen Castor-Transporte und Autonome Nationalisten gegen Schweinemastbetriebe und für Vegetarismus. In Umwelt & Aktiv warnen Autoren vor zerstörerischer Wachstumspolitik und beklagen einen Raubbau an der Natur. Werden rechte Ökobauern enttarnt, löst deren Engagement immer wieder Überraschung aus. Bürgerinitiativen zeigen sich verwundet, wenn extrem Rechte mitmischen. Dabei haben Nazis immer schon gesellschaftliche Widersprüche aufgegriffen und gemäß ihrer Welt­anschauung interpretiert, um neue Anhänger_innen zu rekrutieren. Das gilt für die soziale Frage, die Frauenbewegung wie für Ökologie. Zumal Umweltschutz traditionell ein Thema der Rechten ist.

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unrast: Intersexualität – Intersex

Eine Intervention

Von Heinz-Jürgen Voß
br., 80 Seiten, 2012

Zum aktuellen Stand der Intersexualitätsdebatte

Oft werden bei der Diagnose ‹Intersex› im Säuglings- und frühen Kindesalter operative und hormonelle Eingriffe vorgenommen, um ein möglichst eindeutiges Erscheinungsbild der Genitalien zu erreichen.

Von den Interessensvertretungen der Intersexe werden diese Eingriffe als gewaltsam und traumatisierend beschrieben. Der Band stellt ihre Position und den aktuellen wissenschaftlichen Stand vor - auch die neuesten Ergebnisse, die der Deutsche Ethikrat nicht würdigte.

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Rezension von «Kritisch Lesen»
Rezension von «mädchenblog»
Rezension von «zwischengeschlecht.info»

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unrast: Die Neue Rechte in Frankreich


Von Bernhard Schmid

br., 72 Seiten, 2009

Die französische ‹Nouvelle Droite› (Neue Rechte) bezeichnet eine spezifische Strömung innerhalb der antidemokratischen extremen Rechten, die in den späten 1960er Jahren entstanden ist. Die damalige «Neue Rechte» entstand vor dem Hintergrund des Scheiterns des rechtsextremen Aktivismus und Militarismus während der Hochphase der französischen Kolonialkriege. Sie versuchte die theoretischen Lehren aus dessen historischem Misserfolg, und zugleich aus den «Fehlentwicklungen» des deutschen Nationalsozialismus - aus rechter Sicht -, zu ziehen. Ihre Vordenker erwiesen sich als Meister darin, Ansätze und intellektuelle Versatzstücke, die aus anderen Denktraditionen stammten, aus ihrem Zusammenhang zu reißen, «umzudrehen» und in ihren eigenen Diskurs einzubauen.

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unrast: [r]echte Kerle

Zut Kumpanei der MännerRECHTSbewegung

Von Andreas Kemper
br., 72 Seiten, 2011

Die Männerrechtsbewegung ist ein Netzwerk von Antifeministen, welches Männer als Opfer instrumentalisiert. Unter dem Vorbehalt des vermeintlichen Tabubruchs werden frauenfeindliche, schwulen- und lesbenfeindliche, antisemitische, rassistische und anti-sozialstaatliche Positionen propagiert. In einigen Foren zitieren sie Nazi-Webseiten und verbreiten Vergewaltigungs- und Mordphantasien.

Nach Außen wird versucht, Prominente zu vereinnahmen und sich in einer Art Querfrontstrategie als emanzipatorisch darzustellen; intern dient das Feindbild Feminismus zur eingeschworenen Männerkumpanei, die keinen Widerspruch duldet. Die Männerrechtsbewegung geht konform mit Sozialabbau und 68er-Bashing und kann realpolitische Erfolge, Universitäts-Konferenzen und eine Rebiologisierung von Geschlechterfragen vorweisen.

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unrast: Straight Edge

Geschichte und Politik einer Bewegung

 

Von Gabriel Kuhn
br., 80 Seiten, 2010

Dieses Buch zeichnet die Geschichte der Straight-Edge-Bewegung nach, von den Anfängen in Washington, DC, über die sogenannten Youth-Crew-Bands der späten 80er Jahre und die Vegan-Straight-Edge-Bewegung der 90er bis hin zu der vielfältigen Straight-Edge-Kultur der Gegenwart.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die ambivalenten politischen Dimensionen der Bewegung gelegt, die seit jeher zwischen konservativem Puritanismus und linksradikalem Aktivismus pendeln. Analysiert werden dabei unter anderem die Rolle von Geschlecht, Sexualität, Kapitalismus/Konsumkultur, Tierrechten, Naturschutz und Religion innerhalb der Straight-Edge-Szene.

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unrast: Trans* Fiction

Geschlechtliche Selbstverständnisse und Transfeindlichkeit

 

Von Zita Grigowski, br., 82 Seiten, 2016

In wenigen Kontexten sind Begriffe so in Bewegung wie im Zusammenhang von Trans* – der aktuelle Überbegriff für ganz unterschiedliche geschlechtliche Lebensweisen und Selbstbezeichnungen wie zum Beispiel Transsexualität, Transgender, Transidentität, Drag oder Cross-Dressing. Trans* umfasst Personen, die sich nicht oder nicht eindeutig als Frau oder Mann verstehen, ebenso wie Personen, die sich als Frau oder Mann, aber gar nicht unbedingt als trans* beschreiben würden. Welche Probleme ergeben sich, wenn ein Überbegriff dominant wird? Wie werden interne Differenzen verhandelt? Und wie ist das historisch einzuordnen?

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unrast: Völkischer Antikapitalismus?

Eine Einführung in die Kapitalismuskritik von rechts

 

Von Michael Barthel, Benjamin Jung
br., 88 Seiten, 2013

Seit einigen Jahren treten Neonazis vermehrt durch das Aufgreifen der Sozialen Frage in die Öffentlichkeit. So wollen selbsternannte Autonome Nationalisten laut Eigenauskunft «Ausbeutung stoppen» und «Kapitalismus zerschlagen», während Abgeordnete der NPD sich als einzig authentische Vertreter des sprichwörtlichen "kleinen Mannes" inszenieren. Hinter diesem Auftreten steckt jedoch keine bewusst intendierte Taktik der Täuschung. Die Erklärung für die Thematisierung der Sozialen Frage von rechts muss vielmehr im völkischen Selbstverständnis und der daraus abgeleiteten Völkischen Kapitalismuskritik gesucht werden.

Das vorliegende Buch untersucht die theoretischen und historischen Aspekte der Kapitalismuskritik von rechts und gibt einen Überblick zu aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Kampagnen und Konzepten der Neonazis.

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