BLACK RAT on
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Plötzlich plappern Anna und Arthur

nadir.org, 25.10.2012

 

Know your friends!

immerda.ch, 15.07.2012

 

Whom can you trust

so36.net, 08.08.2007

 

unrast transparent

Bücher der Kritik

unrast: Antimuslimischer Rassismus

am rechten Rand

Von Iman Attia, Alexander Häusler & Yasemin Shooman
br., 86 Seiten, 2014

In Bürgerbewegungen, rechtspopulistischen Parteien und Internetforen wird offen gegen Muslim_innen gehetzt. Volksentscheide sollen Muslim_innen daran hindern, ihr Recht auf Religionsfreiheit umzusetzen, Veranstaltungen und Publikationen tragen dazu bei, eine aggressive Stimmung gegen Muslim_innen zu schüren. Die Äußerungen und Aktionen zielen darauf, die Partizipations- und Handlungsmöglichkeiten von Muslim_innen zu begrenzen. Argumentativ werden Muslim_innen ethnisiert und kriminalisiert, ihnen wird vorgeworfen, dass sie »uns« bedrohten und Deutschland/Europa/die Welt erobern oder im Stillen unterwandern wollten. Wer Muslim_innen in ihren demokratischen Rechten unterstützt oder ihre Daseinsberechtigung in Europa nicht in Zweifel zieht und ihre Handlungsmöglichkeiten nicht beschränken will, wird als Mittäter_in denunziert.

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unrast: Arier, Patriarchen, Übermenschen

Die extreme Rechte in den USA

Von Matthew N. Lyons
br., 88 Seiten, 2015

Die gegenwärtige extreme Rechte der USA ist ein relativ junges Phänomen. Vor 50 Jahren konzentrierten sich rechte Bewegungen noch vorwiegend darauf, alte Hierarchien zu verteidigen und gegen Kommunismus zu kämpfen. In den 1970er Jahren begann sich jedoch eine neue extrem rechte Bewegung zu formieren als Reaktion auf die von der Bürgerrechtsbewegung und Frauenbewegung durchgesetzten Gesetzesänderungen, die Ausdehnung des Wohlfahrtsstaates, die Schwächung der USA als globale Supermacht und andere tiefgreifende gesellschaftliche Veränderungen. Indem sie mit ihrer traditionellen Rolle als Verteidiger etablierter Institutionen und sozialer Eliten brachen, begannen Rechte in zunehmendem Maße, die Legitimität des politischen Systems infrage zu stellen.

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unrast: Autonome Nationalisten

Die Modernisierung neofaschistischer Jugendkultur

Von Jürgen Peters & Christoph Schulze (Hg.)
br., 72 Seiten, 2009

Ein «Schwarzer Block», Basecaps, dunkle Kleidung und Parolen wie «Fight the system!» – die Verwirrung ist groß, seitdem vor einigen Jahren erstmals »Autonome Nationalisten« (AN) auf Neonazi-Aufmärschen zu beobachten waren. Es handelt sich um eine Strömung in der militanten Neonaziszene, die sich diverser Symbole, Codes und Sprachformen bedient, die bisher in der Linken verortet waren…

Das Buch nimmt Entstehungsgeschichte, Ideologie, politische Praxis, Habitus und Selbstverständnis der AN unter die Lupe und beleuchtet ihr Verhältnis zu anderen Organisationen der extremen Rechten.

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Rezension von «Kritisch Lesen»

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unrast: Biologie & Homosexualität

Theorie und Anwendung im gesellschaftlichen Kontext

Von Heinz-Jürgen Voß
br., 88 Seiten, 2013


Das Konzept ‹Homosexualität› entstand im 19. Jahrhundert und ist eng mit Biologie und Medizin verwoben. Vor dem Hintergrund der massiven staatlichen Verfolgung gleichgeschlechtlicher sexueller Handlungen argumentierten Menschen mit der ‹Natürlichkeit› gleichgeschlechtlichen sexuellen Tuns.

‹Von Natur aus› gleichgeschlechtlich begehrend, dürften die so handelnden Menschen nicht bestraft werden. Auch die Gegenseite argumentierte biologisch-medizinisch. Beide Richtungen trugen damit dazu bei, dass «Homosexualität» als Konzept etabliert und Biologie und Medizin zu bestimmenden Instanzen über die Legitimität sexuellen Handelns wurden.

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unrast: Die braune Wand

Rechtsradikale Fußballfans in Europa

Von Gerrit Hoekman
br., 96 Seiten, 2013


Ob in Polen oder Spanien, in Belgien oder Frankreich – Rechtsradikale Fans sind ein europäisches Problem, das in den letzten Jahren scheinbar größer geworden ist.

Der Autor nimmt die Leserinnen und Leser mit auf einen Streifzug durch Europas Fußballstadien und schaut nach: Wie hoch türmt sie sich wirklich auf in Europas Fußball, die ‹braune Wand›?

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unrast: Die Häuser denen, die drin wohnen!

Kleine Geschichte der Häuserkämpfe in Deutschland

Von amantine (Hg.)
br., 88 Seiten, 2012

Der Band zeichnet die Häuserkämpfe ab Anfang der 70er Jahre bis heute in der BRD und West-Berlin nach.

Neben den großen Besetzungswellen in den Metropolen spielt gerade auch die Aneignung und Selbstorganisation von Freiräumen – etwa autonomer Jugendzentren – in kleineren Orten eine wichtige Rolle.

Dargestellt werden die Motivationen, politischen Ziele und die große Vielfalt der Besetzer_innen, deren kollektive Lebensformen ebenso zum Ausdruck kommen wie deren antikapitalistischer Charakter gemäß dem Motto «Die Häuser denen, die drin wohnen!».

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unrast: Die Krise der sozialen Reproduktion

Kritik, Perspektiven, Strategien und Utopien

Von trouble everyday collective
br., 78 Seiten, 2014

Wenn es um ›die Krise‹ geht, ist in der öffentlichen Auseinandersetzung meist nur die Krise von Banken und bankrotten Staaten gemeint. Doch nicht nur die sind in der Krise, wie ein Blick auf die Prekarisierung von Existenzen, Pflegenotstand, Wohnungsnot und ähnlichem zeigt. Um diese Phänomene aus den Widersprüchen zwischen Anforderungen im Bereich der Reproduktion und kapitalistischen Interessen, die an maximalen Profiten orientiert sind, zu beschreiben, haben FeministInnen die These der ›Krise der sozialen Reproduktion‹ entwickelt. Diese betont die Permanenz von Krise.


Drei Zugänge bringen das Thema näher: Ein theoretischer Zugang, der unterschiedliche (marxistische und feministische) Krisenbegriffe bzw. feministische Kritiken an klassischen marxistischen Analysen diskutiert. Zweitens ein historischer Zugang, der beschreibt, wie Reproduktion historisch unterschiedlich organisiert wurde und wird. Drittens werden aktuelle feministische Debatten um Reproduktionsarbeit und Care vorgestellt. Ein Schwerpunkt sind dabei Kämpfe, Utopien und Strategien wie Commons, Streik, Care-Revolution, die sich zum Ziel setzen, Alternativen zur kapitalistischen Organisation zu finden und durchzusetzen, die nicht am Profit, sondern an Bedürfnissen orientiert sind.

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unrast: Die Linke und der Sport

Kritik, Perspektiven, Strategien und Utopien

Von Gabriel Kuhn
br., 80 Seiten, 2014

Das Verhältnis der Linken zum Sport ist ambivalent. Kritische Stimmen sehen den Sport als ›Opium des Volkes‹, als Ausdruck bürgerlichen Konkurrenzdenkens und als Bollwerk des Nationalismus. Sie betonen seine politische Vereinnahmung und ökonomische Ausbeutung. Gleichzeitig wurden in der Geschichte der Linken immer wieder Aspekte des Sports betont, die in Einklang mit einem sozialistischen Zusammenleben gesehen wurden und dieses fördern sollten: Teamgeist, Respekt, Solidarität, internationale Verständigung und körperliche Geschicklichkeit.

Gabriel Kuhn stellt die unterschiedlichen Positionen dar und geht der Rolle des Sports in linker Geschichte nach: von der Arbeitersportbewegung bis zur alternativen Sportkultur der Gegenwart, die sich im Kontext basisdemokratischer Werte, sozialer Bewegungen und Prinzipien von Selbstverwaltung und DIY (Do It Yourself ) entwickelt hat. Gleichzeitig wird die gesellschaftspolitische Rolle des Sports beleuchtet, die ihn seit Beginn des 20. Jahrhunderts wiederholt auch mit Widerstandsbewegungen in Berührung gebracht hat – sei es bei Protesten gegen sportliche Großereignisse, Reformbestrebungen innerhalb administrativer Strukturen oder der Entwicklung alternativer Fankultur.

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unrast: Lookismus

Normierte Körper – Diskriminierende Mechanismen – (Self-)Empowerment

Von Lea Schmid, Darla Diamond, Petra Pflaster (Hg.)
br., 88 Seiten, 2017

Warum wird medial nicht mit Schwarzen, dicken, nackten Körpern geworben? Oder mit einer Person im Rollstuhl? Wozu brauche ich einen Körper, der ›beachbody-ready‹ ist? Seit Kurzem werden diese Diskriminierungsformen innerhalb des Konzepts des ›Lookismus‹ behandelt, welches größtenteils unbemerkt und bisher nur unzulänglich fundiert in der Reihe bekannter Diskriminierungskonzepte Position bezieht.

Dieser neue -ismus scheint notwendig zu sein, um eine weitere Ausprägung von Macht- und Herrschaftsverhältnissen in Form von körper- und attraktivitätsbezogenen Diskriminierungen und Regulierungen erkennen, identifizieren und beschreiben zu können. Das sich derzeit herausbildende Konzept wird jedoch erst zeigen müssen, inwiefern es für die theoretische Analyse und die praktische Arbeit geeignet ist.

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unrast: Grüne Braune

Umwelt-, Tier- und Heimatschutz von Rechts

Von Peter Bierl
br., 80 Seiten, 2014

Seit Jahren versuchen militante Neonazis und rechte Ideologen mit ökologischen Themen zu punkten. Die NPD protestiert gegen Gentechnik, Kameradschaften demonstrieren gegen Castor-Transporte und Autonome Nationalisten gegen Schweinemastbetriebe und für Vegetarismus. In Umwelt & Aktiv warnen Autoren vor zerstörerischer Wachstumspolitik und beklagen einen Raubbau an der Natur. Werden rechte Ökobauern enttarnt, löst deren Engagement immer wieder Überraschung aus. Bürgerinitiativen zeigen sich verwundet, wenn extrem Rechte mitmischen. Dabei haben Nazis immer schon gesellschaftliche Widersprüche aufgegriffen und gemäß ihrer Welt­anschauung interpretiert, um neue Anhänger_innen zu rekrutieren. Das gilt für die soziale Frage, die Frauenbewegung wie für Ökologie. Zumal Umweltschutz traditionell ein Thema der Rechten ist.

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unrast: Intersexualität – Intersex

Eine Intervention

Von Heinz-Jürgen Voß
br., 80 Seiten, 2012

Zum aktuellen Stand der Intersexualitätsdebatte

Oft werden bei der Diagnose ‹Intersex› im Säuglings- und frühen Kindesalter operative und hormonelle Eingriffe vorgenommen, um ein möglichst eindeutiges Erscheinungsbild der Genitalien zu erreichen.

Von den Interessensvertretungen der Intersexe werden diese Eingriffe als gewaltsam und traumatisierend beschrieben. Der Band stellt ihre Position und den aktuellen wissenschaftlichen Stand vor - auch die neuesten Ergebnisse, die der Deutsche Ethikrat nicht würdigte.

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unrast: Kämpfe um Raumhoheit

Rechte Gewalt, «No Go Areas» und «National befreite Zonen»

Von Christoph Schulze, Ella Weber (Hg.)
br., 72 Seiten, 2011

Wer bestimmt, wem ein Ort gehört? Gibt es sie, die viel diskutierten «national befreiten Zonen»? Haben sich Neonazis tatsächlich Gegenden erobert, in denen sie bestimmen, was geht und was nicht geht? Und, allgemeiner: Wen trifft rechte Gewalt? Wo findet sie statt und wie wirkt sie sich aus?

Der Band wirft einen Blick auf verschiedene Dimensionen rechter Gewalt und auf die Diskussionen, die es seit Anfang der 1990er Jahre um rechtsdominierte Räume gegeben hat. Kann und muss man Reisewarnungen ausgeben und Landkarten besonders gefährdeter Gebiete zeichnen? Wer bestimmt, ab wann ein Ort eine «No Go Area» ist?

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unrast: Die Neue Rechte in Frankreich


Von Bernhard Schmid

br., 72 Seiten, 2009

Die französische ‹Nouvelle Droite› (Neue Rechte) bezeichnet eine spezifische Strömung innerhalb der antidemokratischen extremen Rechten, die in den späten 1960er Jahren entstanden ist. Die damalige «Neue Rechte» entstand vor dem Hintergrund des Scheiterns des rechtsextremen Aktivismus und Militarismus während der Hochphase der französischen Kolonialkriege. Sie versuchte die theoretischen Lehren aus dessen historischem Misserfolg, und zugleich aus den «Fehlentwicklungen» des deutschen Nationalsozialismus - aus rechter Sicht -, zu ziehen. Ihre Vordenker erwiesen sich als Meister darin, Ansätze und intellektuelle Versatzstücke, die aus anderen Denktraditionen stammten, aus ihrem Zusammenhang zu reißen, «umzudrehen» und in ihren eigenen Diskurs einzubauen.

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unrast: Pogo, Punk und Politik

Eine kleine Geschichte des Politpunk

Von Gerrit Hoekman
br., 72 Seiten, 2011

Punk und Politik – für manche ist das ein Widerspruch in sich. Punk ist ein Lebensgefühl, das nicht nach morgen fragt und alle gültigen Konventionen sprengt.

No Future, gegen alles und für nichts, sich trauen, was sich sonst niemand traut. Viele der frühen Punkbands in den Siebzigern lebten diesen Nihilismus, allen voran die legendären Sex Pistols. Trotz Anarchy in the UK und God save the Queen war ihr politischer Hintergrund, wenn überhaupt, bescheiden. Provokation um der Provokation willen.

Doch schon früh entstanden Bands, die sich nicht nur als Schocktherapie für die bürgerliche Gesellschaft verstanden, sondern anprangern und verändern wollten. Von ihnen handelt dieses Buch.

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unrast: Post-Autonomie

Von der Organisationskritik zu neuen Organisationsformen?

Von Robert Foltin
br., 74 Seiten, 2016

Die aus den ›Autonomen‹ entstandene postautonome Organisation und Diskussion legt den Fokus auf Politikbereiche wie prekäre Arbeit, Recht auf Stadt oder Care-Revolution. Durch neue Aktionsformen, Strukturen und Bündnisse versuchen postautonome Gruppen, die Selbstorganisation und Militanz der Autonomen zu erweitern.

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unrast: Queer_Feminismus

Label & Lebensrealität

Von Leah Bretz, Nadine Lantzsch
br., 92 Seiten, 2013

Der Band spürt den verschiedenen Geschichten und Theorien rund um Queer_Feminismus nach und zeigt exemplarisch, welche Aktions- und Widerstandsformen heute unter Queer_Feminismus gefasst werden. Dabei geht es nicht nur um Demonstrationen und Subkultur, sondern auch um die politische Ausgestaltung des Alltags.

Was bedeutet Queer_Feminismus? Welche Verantwortlichkeiten ergeben sich aus dem Begriff und wieviel Handlungspotenzial wohnt ihm inne?

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unrast: Radikale Ökologie


Von Christof Mackinger
br., 88 Seiten, 2015

Biopiraterie, Fracking, Gentechnologie … Nie zuvor war der Umfang des verwertenden Zugriffs auf die Natur und ihre Ressourcen so umfassend wie heute. Radikaler Widerstand dagegen ist in Westeuropa, gelinde gesagt, überschaubar. Mackinger umreißt die Geschichte der radikalen Ökobewegung, stellt dar, welche Konzepte wirkliche Alternativen zu einer Gesellschaft sein könnten, die auf der unbegrenzten Ausbeutung von Naturressourcen basiert und gibt einen Überblick über die Möglichkeiten progressiver Bewegungen, der voranschreitenden Ökonomisierung der Natur gegenzusteuern.

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unrast: [r]echte Kerle

Zut Kumpanei der MännerRECHTSbewegung

Von Andreas Kemper
br., 72 Seiten, 2011

Die Männerrechtsbewegung ist ein Netzwerk von Antifeministen, welches Männer als Opfer instrumentalisiert. Unter dem Vorbehalt des vermeintlichen Tabubruchs werden frauenfeindliche, schwulen- und lesbenfeindliche, antisemitische, rassistische und anti-sozialstaatliche Positionen propagiert. In einigen Foren zitieren sie Nazi-Webseiten und verbreiten Vergewaltigungs- und Mordphantasien.

Nach Außen wird versucht, Prominente zu vereinnahmen und sich in einer Art Querfrontstrategie als emanzipatorisch darzustellen; intern dient das Feindbild Feminismus zur eingeschworenen Männerkumpanei, die keinen Widerspruch duldet. Die Männerrechtsbewegung geht konform mit Sozialabbau und 68er-Bashing und kann realpolitische Erfolge, Universitäts-Konferenzen und eine Rebiologisierung von Geschlechterfragen vorweisen.

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unrast: Straight Edge

Geschichte und Politik einer Bewegung

 

Von Gabriel Kuhn
br., 80 Seiten, 2010

Dieses Buch zeichnet die Geschichte der Straight-Edge-Bewegung nach, von den Anfängen in Washington, DC, über die sogenannten Youth-Crew-Bands der späten 80er Jahre und die Vegan-Straight-Edge-Bewegung der 90er bis hin zu der vielfältigen Straight-Edge-Kultur der Gegenwart.

Ein besonderes Augenmerk wird dabei auf die ambivalenten politischen Dimensionen der Bewegung gelegt, die seit jeher zwischen konservativem Puritanismus und linksradikalem Aktivismus pendeln. Analysiert werden dabei unter anderem die Rolle von Geschlecht, Sexualität, Kapitalismus/Konsumkultur, Tierrechten, Naturschutz und Religion innerhalb der Straight-Edge-Szene.

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unrast: Tierrechtsbewegung

Geschichte | Theorie | Aktivismus

 

Von Klaus Petrus
br., 88 Seiten, 2013

Klaus Petrus grenzt die zentralen Begriffe Tierrechte und Tierschutz sowie Vegetarismus und Veganismus voneinander ab, analysiert die Bezüge der Tierrechtsbewegung zu anderen sozialen Bewegungen und stellt in seinem Ausblick die wichtige Frage, wie politisch die Tierrechtsbewegung sein muss, um gesellschaftlich verändernde Kraft zu entwickeln.

Was, wenn die Selbstverständlichkeit, mit der wir Tiere ausbeuten, allmählich zu bröckeln beginnt? Wenn sich herausstellen sollte, dass wir eigentlich kein Recht haben, sie so zu behandeln – nur, weil sie keine Menschen sind?

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unrast: Trans* Fiction

Geschlechtliche Selbstverständnisse und Transfeindlichkeit

 

Von Zita Grigowski, br., 82 Seiten, 2016

In wenigen Kontexten sind Begriffe so in Bewegung wie im Zusammenhang von Trans* – der aktuelle Überbegriff für ganz unterschiedliche geschlechtliche Lebensweisen und Selbstbezeichnungen wie zum Beispiel Transsexualität, Transgender, Transidentität, Drag oder Cross-Dressing. Trans* umfasst Personen, die sich nicht oder nicht eindeutig als Frau oder Mann verstehen, ebenso wie Personen, die sich als Frau oder Mann, aber gar nicht unbedingt als trans* beschreiben würden. Welche Probleme ergeben sich, wenn ein Überbegriff dominant wird? Wie werden interne Differenzen verhandelt? Und wie ist das historisch einzuordnen?

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unrast: Völkischer Antikapitalismus?

Eine Einführung in die Kapitalismuskritik von rechts

 

Von Michael Barthel, Benjamin Jung
br., 88 Seiten, 2013

Seit einigen Jahren treten Neonazis vermehrt durch das Aufgreifen der Sozialen Frage in die Öffentlichkeit. So wollen selbsternannte Autonome Nationalisten laut Eigenauskunft «Ausbeutung stoppen» und «Kapitalismus zerschlagen», während Abgeordnete der NPD sich als einzig authentische Vertreter des sprichwörtlichen "kleinen Mannes" inszenieren. Hinter diesem Auftreten steckt jedoch keine bewusst intendierte Taktik der Täuschung. Die Erklärung für die Thematisierung der Sozialen Frage von rechts muss vielmehr im völkischen Selbstverständnis und der daraus abgeleiteten Völkischen Kapitalismuskritik gesucht werden.

Das vorliegende Buch untersucht die theoretischen und historischen Aspekte der Kapitalismuskritik von rechts und gibt einen Überblick zu aktuellen sozial- und wirtschaftspolitischen Kampagnen und Konzepten der Neonazis.

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unrast: Wir bleiben Alle!

Gentrifizierung – Städtische Konflikte um Aufwertung und Verdrängung

 

Von Andrej Holm
br., 80 Seiten, 2013

Gentrification, die Inwertsetzung bisher preiswerter Wohnviertel, hat sich zu einem ständigen Begleiter städtischer Veränderungen entwickelt und steht für die neoliberale Version kapitalistischer Urbanisierung. Sanierte Häuser und neue Gewerbenutzungen stehen nicht nur für einen Wandel der Stadt, sondern vor allem für steigende Wohnkosten, die Verdrängung ökonomisch Benachteiligter und die Durchsetzung neuer Sozialstrukturen in den betroffenen Quartieren. Weltweit lösen diese immobilienwirtschaftlichen Aufwertungsstrategien Proteste und Widerstand der bisherigen BewohnerInnen aus.

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